Fallschirmspringer im BWLV
Der Fallschirm ist das älteste bekannte Luftfahrtgerät. Schon 1306 sollen chinesische Schau-steller zur Volksbelustigung mit „Fallschirmen“ von hohen Holztürmen gesprungen sein. Le-onardo da Vinci (1452 – 1519) italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Mathematiker, Schriftsteller und Forscher, beschäftigte sich mit seinem universalen Geist und Erkenntnis-drang auch mit den Grundlagen der Mechanik und dem Flugwesen. Nebenstehendes Bild zeigt einen Entwurf für einen „Fallschirm“.
In Europa mochten sich die ersten Luftschiffer, die Gebrüder Montgolfier, dem zweitältesten Luftfahrtgerät, dem Heißluftballon auch nicht ohne weiteres anvertrauen und sahen sich somit nach einem Rettungsgerät um – so kamen sie auf den Fallschirm. Diesen mußten sie aller-dings selbst konstruieren, erproben und bauen.
Einen wesentlichen Aufschwung erfuhr die Fallschirmentwicklung während des ersten Welt-krieges, hier wurden bereits verschiedene Baumuster als Rettungsgerät verwendet.
Heute, durch ständige Modernisierung, Neuentwicklungen sowie Tests von Ausrüs-tung, Material und Ausbildungsmethoden ist der Fallschirmsport sicher geworden. Fall-schirmspringen wurde ein fester Bestandteil des gesamten Luftsports, weltweit.
In den Disziplinen die es bis heute gibt:
- Freifallformationsspringen
- Fallschirmformationsspringen
- Ziel- und Stilspringen
- Freestil und Skysurfen sowie
- Paraski,
werden ständig nationale und internationale Wettbewerbe, bis hin zu Weltmeisterschaften ausgerichtet.
